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Die Waidler und die Mühlviertler sind ein heimatverbundenes und
gastfreundliches Volk.
Das spiegelt sich einerseits darin wieder, wie
die Leute mit ihrer Heimat umgehen. Aber auch im Erhalt eines reichen
Brauchtums. Ob nun am Vorabend zu Dreikönig die Rauhnudlbettler
umgehen, am ersten Mai in jedem Dorf ein Maibaum steht, das Abbrennen
großer Sonnwendfeuer, und so weiter .... Man könnte lange
aufzählen und es gibt von Dorf zu Dorf, von Markt zu Markt feine
Unterschiede und unterschiedliche Gebräuche.
Mag sein, dass dies
alles seinen Ursprung darin hat, dass es einfach notwendig war, zusammen
zu halten.
Auf jeden Fall ist es ein großer Reichtum und auch eine besondere
Note.
Natürlich spielen Feste und die Blasmusik eine große
Rolle. In den Sommermonaten werden vielerorts Festzelte aufgestellt
oder unter freiem Himmel Tische und Bänke aufgebaut und dann
geht 's zünftig auf. Dann wird gefeiert und getanzt, als wenn
der Morgen in weiter Ferne läge. |
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